1. Konzepte und Strategien für den Küstenschutz

Das FTZ ist in die Entwicklung heutiger Strategien zur Bemessung von Küstenschutzbauwerken einbezogen.  Die Forschung zu Extremwasserständen durch Gezeiten, Stürme und Fernwellen oder zum Meeresspiegelanstieg erfolgt auf Grundlage von deterministischen und probabilistischen Methoden. Für die Deutsche Nord- und Ostseeküste wurden Bemessungsparameter für Hochwasserstände und Seegang erarbeitet.

Extreme Stürme in den Jahren 1967, 1976, 1999 (Nordsee) und im Jahr 1872 (Ostsee) konnten mittels hochauflösender meteorologischer und hydrodynamischer Modelle rekonstruiert werden. Die interdisziplinäre Ausrichtung des FTZ ermöglicht es zudem, Aussagen über ökologische Auswirkungen von Küstenschutzbauwerken zu treffen. Hier stehen u.a. Auswirkungen auf Brutvögel und Benthosorganismen im Vordergrund.