Abgeschlossene Projekte

Modellierung der Migration von Gezeitenrinnen, Nordsee

Durch die Fortschritte auf dem Gebiet der numerischen Modellierung kommen auch  morphodynamische Entwicklungen in den Wattgebieten der Nordsee immer stärker in die Reichweite von Prognosen durch Prozess-basierte Modelle. In dieser Studie wird die Fähigkeit eines tiefengemittelten Morphodynamik-Modells untersucht, die Migration eines Rinnensystems der Nordsee über einen Zeitraum von zehn Jahren zu simulieren.

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Alternativen zur Verbesserung der Zufahrtssituation zum Hafen Friedrichskoog, Nordsee

Anlass der Untersuchung ist die für den Schiffsverkehr und die Entwässerung des Binnenlandes nachteilige Entwicklung der Sedimentation in der Hafenzufahrt Friedrichskoog. Die Untersuchungen dienten der Bewertung von Maßnahmenvarianten zur Verbesserung der Zufahrtssituation, insbesondere der Reduktion der Versandungstendenz in der Hafenzufahrt Friedrichskoog sowie der Aufrechterhaltung der Binnenentwässerung. Hierzu wurde ein morphodynamisches Modell entwickelt, das mit Messdaten kalibriert und verifiziert wurde.

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Vergleich hydrodynamischer Modelle der Ostsee (MUSTOK)

Die Studie zielte auf die Gegenüberstellung von Ergebnissen hydrodynamischer Modellierungen zwischen dem am FTZ Westküste entwickelten Ostseemodells, das auf der Basis des Mike-Modellsystems des Danish Hydraulic Instituts aufgebaut wurde, mit dem operationellen Modellsystem des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrografie (BSH).

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Numerische Sensitivitätsstudie zur Physik von Sturmfluten in der Deutschen Bucht, Nordsee

Ziel der Untersuchung ist die Analyse des Einflusses unterschiedlicher physikalischer Prozesse auf hohe Wasserstände im Bereich der Elbmündung/Cuxhaven. Es soll geklärt werden, ob generell übertragbare Muster für die relative zeitliche Verschiebung einzelner Prozesse abgeleitet werden können, und ob durch ungünstige Überlagerung der einzelnen Prozesse die Höhe des maximal beobachteten Scheitelwasserstandes auch überschritten werden kann.

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Morphodynamik in der Kieler Förde

Das Forschungsprojekt verfolgt das Ziel, die Auswirkungen von Strömung und Seegang unter Normal- und Sturmbedingungen auf die Entwicklung einer konzeptionell geplanten Strandaufspülung in der Kieler Innenförde zu simulieren und zu bewerten. Ferner soll geprüft werden, welche potentielle Effekte und Folgen abwandernde Sande einer solchen Strandaufspülung auf die daran angrenzenden Gebiete auftreten.

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Einfluss des Windschub-Koeffizienten bei der Modellierung von Sturmhochwässern

Bei hydrodynamischen Simulationen repräsentiert der Windschub-Koeffizient den Einfluss der Rauheit der Meeresoberfläche. Der Parameter ist eng verknüpft mit den lokalen Seegangbedingungen, welche nicht immer nur durch den lokalen Wind bestimmt sind. Aufgrund von Unsicherheiten über Veränderungen des Windschub-Koeffizienten bei Stürmen sind präzise Modell-Vorhersagen von Sturmhochwassern an der Küste nach wie vor schwierig. Konventionelle Formulierungen des Windschub-Koeffizienten, die nur als Funktion der Windgeschwindigkeit definiert sind, können daher zu Ungenauigkeiten bei der Modellierung von Sturmhochwassern führen.

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