Abgeschlossene Projekte

Auswirkungen Offshore-Windparks Helgoland (HELBIRD)

Das FTZ Westküste der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel untersucht im Projekt HELBIRD potenzielle Auswirkungen von Offshore-Windparks (OWP) auf Seevögel und Meeressäuger im Gebiet der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ). In diesem Bereich, nördlich von Helgoland, werden seit 2012 mehrere Windparks errichtet, die durch freie Korridore räumlich voneinander abgetrennt sind. Zum ersten Mal kann erforscht werden, ob die Tiere diese Korridore nutzen und falls ja, wie breit diese in zukünftigen Windpark-Gebieten sein sollten. Das Gebiet ist durch die Nähe zur Hochseeinsel Helgoland, auf der zahlreiche Seevogelarten brüten, für die Untersuchung besonders geeignet.

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Verbreitung Seevögel in Nord- und Ostsee (TopSpace)

Erfassungen mariner Topprädatoren (Seevögel, Meeressäuger) im Hinblick auf Verbreitungsmuster, Bestandszahlen, Populationstrends. Erstellung eines Konzeptes für die Integration digitaler Erfassungsmethoden in das Monitoring. Fortentwicklung des Monitoringkonzeptes zur optimalen Erfüllung der Anforderungen von OSPAR, HELCOM, VRL, FFH-RL und MSRL.

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Flugmuster von Heringsmöwen und Basstölpeln in Bezug zu Windparks (WINDBIRD)

Horizontale und vertikale Flugmuster von Heringsmöwen und Basstölpeln in Bezug zu Windparks in der AWZ der deutschen Nordsee (WINDBIRD)

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Telemetrie von Kegelrobben

Verhalten von jungen Kegelrobben nach der Auswilderung – Untersuchungen zur Wiedereingliederung in den Wildbestand.

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Digitale Erfassungen von Topprädatoren in Nord- und Ostsee (DigiTop)

Methodische Entwicklung zur Standardisierung digitaler Erfassungen mariner Topprädatoren (Seevögel, Meeressäuger) im Hinblick auf kumulative Auswirkungen von Offshore-Windparks während der Bau- und Betriebsphase.

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Monitoring und Bewertung von marinen Wirbeltieren

Aufgrund verschiedener internationaler Konventionen (insb. OSPAR- Übereinkommen zum Schutz des Nordost-Atlantiks und Helsinki-Übereinkommen zum Schutz der Ostsee) und EU-Richtlinien (Vogelschutzrichtlinie, Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie) ist die Bundesrepublik Deutschland verpflichtet, regelmäßig den Zustand der Populationen bestimmter mariner Wirbeltiere (Seevögel, Meeressäugetiere, Fische) innerhalb ihres Hoheitsgebietes zu erfassen und zu bewerten.

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