Monitoring von Seevögeln im Offshore-Bereich der schleswig-holsteinischen Nordsee im Rahmen von NATURA 2000

 

Finanzierung:

Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein

Laufzeit:

2017 bis 2021

Ansprechpartner:

Dr. Philipp Schwemmer, Prof. Dr. Stefan Garthe

 

Projektbeschreibung:

Im schleswig-holsteinischen Hoheitsbereich der Nordsee führt das FTZ seit 2004 ein Seevogelmonitoring im Rahmen von Natura 2000 im Auftrag der Nationalparkverwaltung im Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN) durch. Gegenstand des Monitorings sind seit dem Jahr 2012 Vogelarten, die den Schwerpunkt des Vorkommens im küstennahen Bereich der Nordsee aufweisen. Aktuelle Fokus-Arten sind Brandseeschwalbe, Flussseeschwalbe und Küstenseeschwalbe (Anhang I EU-Vogelschutzrichtlinie, EU-VRL) sowie Eiderente und Trauerente (als wichtigste wandernde Arten gemäß der EU-VRL im Untersuchungsgebiet).

Das Monitoring findet im „Walschutzgebiet“ und im Offshore-Bereich vor Dithmarschen innerhalb des SPA „Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer“ sowie im SPA „Helgoländer Bucht“ statt. Zur Umsetzung kommen schiffsbasierte und flugzeugbasierte Erfassungen nach der international standardisierten Seabirds at Sea-Methode zum Einsatz.