Projektlaufzeit: 2011- 2015

Dabei handelt es sich um die Lebensraumtypen (LRT) "sublitorale Sandbänke", "flache Meeresarme und -buchten" sowie "Riffe". Im Rahmen der Umsetzung der FFH-Richtlinie sind verbindliche Definitionen verfasst und Kartieranleitungen vorgeschlagen worden, die sich zur Identifizierung dieser LRT im Wesentlichen geologischer Grundlagen bedienen.

Vor diesem Hintergrund führt das FTZ im Auftrage und in Zusammenarbeit mit der Verwaltung des Nationalparks Schleswig-Holsteinischen Wattenmeere seit 2011 sedimentologische Kartierungen sowie Erfassungen der Unterwassertopographie in den großen Gezeitenrinnen des schleswig-holsteinischen Wattenmeers durch. Weiterhin wird versucht, unter Wasser über den Meeresboden hinausragende Lebensräume wie z.B. Miesmuschelbänke zu detektieren und die Verbreitung und Ausbildung dieser Habitate zu dokumentieren.

Zum Einsatz kommen dabei hydroakustische Messgeräte wie Seitensichtsonare oder spezielle Echolote. Die damit zwar flächendeckend erfassten aber in Bezug auf die Sedimentverteilung indirekten Messdaten (akustische Rückstreustärken) werden durch Informationen aus gezielten Probennahmen mit Bodengreifern oder Dredgen vergleichbar gemacht und auf der Basis von Expertenwissen, teilweise ergänzt durch mathematisch basierte Klassifikationsverfahren in Kartenwerke umgesetzt.

Auf diese Weise wurden bislang neben einigen kleineren Fokusgebieten die Gezeitenrinnen Piep (Büsum), Außeneider, Norderhever  (Pellworm). Heverstrom (Husum), Norderaue (Föhr/Amrum) und Hörnumtief (Süd-Sylt) bearbeitet. In 2015 werden Arbeiten in den Watteinzugsgebieten der Süderaue und des Rummellochs durchgeführt.

Forschungsabteilung:

Koordination:

  • Dr. K. Ricklefs

Mitarbeiterinnen & Mitarbeiter:

  • Dr. K. Ricklefs
  • M.Sc. M. Stage
  • Jens Pauksztat
  • Uwe Becker
  • Burkhard Meier
  • Daniela Koch