Projektlaufzeit: 2008 -

Vor diesem Hintergrund werden seit 2008 in Zusammenarbeit mit dem NATUUR CENTRAUM AMELAND (Niederlande) Messungen der relativen Watthöhe durchgeführt. Betrachtet werden dabei morphologische Entwicklungen in zwei landnahen Arealen nördlich und südlich von Büsum. In beiden Gebieten werden seit 2008 etwa alle drei Monate an je 24 Messpunkten, die sich auf 6 Messlokationen verteilen, die relativen Höhen des Wattes gemessen. Eine genaue Beschreibung der methodische Vorgehensweise sowie von Ergebnissen aus den niederländischen Watten findet sich hier: NAM Bericht
Die eigenen Messungen zeigen, dass die Watten im Betrachtungszeitraum von 2008 bis 2014 im Norden von Büsum mit bis zu 5,7 cm/a und südlich von Büsum mit bis zu 2,5 cm/a vergleichsweise schnell aufgewachsen sind. Die Ergebnisse von zwei weiteren Messreihen, bei denen methodisch etwas anders vorgegangen worden ist lassen erkennen, dass das Watt entlang eines 48 m langen Transsektes im Bereich vor Friedrichskoogspitze von 2010 bis 2014 stabil gewesen bzw. nur um etwa 1 cm/a aufgewachsen ist. Im Bereich der weiter seewärts gelegenen Sandbank Mittelplate ist entlang eines ebenfalls 48 m langen Transsektes sogar ein Höhenverlust von 2 cm/a (2008 -2014) festzustellen.
Für die Zukunft ist geplant, diese Messungen fortzuführen. Darüber hinaus gibt es Überlegungen, das Messnetz entlang der schleswig-holsteinischen Wattenmeerküste zu erweitern. 

Forschungsabteilung:

Koordination:

  • Dr. K. Ricklefs
  • Johan Krol (NATUUR CENTRUM AMELAND)
  • Joop Marquenie (NAM - Nederlandse Aardolie Maatschappij BV)


Mitarbeiterinnen & Mitarbeiter:

  • Jens Pauksztat
  • Burkhard Meier
  • Daniela Koch