Einsatz der Mikroalge Pavlova spec. als alternatives Futtermittel für die Larvenaufzucht in der marinen Aquakultur

Im Rahmen des Projektes wird in Zusammenarbeit mit der BlueBioTech GmbH und der Gesellschaft für marine Aquakultur mbH in Büsum an der Entwicklung einer industriellen Produktion der Mikroalge Pavlova für die Fischlarvenaufzucht gearbeitet.

Pavlova-Arten-Vanselow.jpgBild mit vier verschiedenen Pavlova Arten. © K. H. Vanselow, FTZ

Projektbeschreibung

Das FTZ hat dabei zunächst die Aufgabe in kleineren Reaktoren verschiedene Pavlova-Arten auf ihr Wachstumsverhalten u.a. bei unterschiedlichen Temperatur-, Licht- und Nährstoffverhältnissen zu testen. Die Algen werden hinsichtlich ihres Wachstums, ihrer Pigmentzusammensetzung und der Zusammensetzung an Fettsäuren, insbesondere DHA und EPA, untersucht.

Geeignete Arten werden dann in größere Reaktoren eingesetzt und deren Kultivierung bzgl. der genannten Parameter optimiert. Die Produktion in Pilotanlagen, die Ernte sowie Verfütterung der Mikroalgen findet bei den Projektpartnern statt.

Das Projekt wird von der DBU unter dem Aktenzeichen 28183-34 für drei Jahre gefördert.

Artikel zu dem Projekt:

- DBU (2011) Wenn der „Tiger“ Würmer frisst: Nachhaltigere Garnelen und Fische. DBU fördert zwei innovative Aquakultur-Projekte mit rund 840.000 Euro – Test neuer Futtermittel. (13.1.2011). Artikel

- pdb/rd (2011) Mikroalge "Pavlova" erforscht. Büsumer Anzeiger vom 26.1.2011, , S. B6. Artikel

- SHZ (2011) Büsum erforscht Mikroalge "Pavlova", vom 19.1.2011, S.30. Artikel

- FTZ-Jahresbericht 2012/2013: Versuche mit der Mikroalge Pavlova sp. als alternatives Futtermittel für die Larvenaufzucht in der marinen Aquakultur. Seite 56 bis 61. Bericht

 

Förderer:

Deutsche Bundesstiftung Umwelt DBU

Förderzeitraum:

2011 bis 2014

Ansprechpartner:

Klaus H. Vanselow, Daniela Martensen-Staginnus, Britta Egge, Sebastian Lippemeier, Ralf Hintze