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FTZ-Westküste in BüsumForschungs- und Technologiezentrum (FTZ) Westküste in Büsum. Foto: Klaus Heinrich Vanselow, © Uni Kiel

Das Forschungs- und Technologiezentrum Westküste in Büsum, 1988 als zentrale Einrichtung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel gegründet, betreibt fachübergreifend integrativ ausgerichtete Küstenforschung vor allem für den Bereich der Flachmeer- und Ästuar­forschung.

Ein Schwerpunkt liegt in der Bearbeitung angewandter, problemorientierter Themenstellungen in der Nordseeküstenregion, einschließlich der Umsetzung von Ergebnissen in Strategien und Handlungsoptionen für das Küsten­management. Sie bilden die Grundlage für viele umweltpolitische, strukturpolitische und sozioökonomische Entscheidungen der Zukunft im regionalen, nationalen und internationalen Rahmen.

Die Einrichtung FTZ trägt damit und mit einer hohen Drittmitteleinwerbung (über 50% der FTZ-Gesamtmittel) zur Förderung einer nachhaltigen Infrastruktur der schleswig-holsteinischen Westküste bei.

Angewandte Schwerpunkte in der Forschungsarbeit des FTZ liegen in Untersuchungen zur Auswirkung von Offshore-Windparks auf Meeresumwelt, speziell im Hinblick auf Meeressäuger und Seevögel, der Eutrophierungsproblematik, in Arbeiten zur Hydro- und Sedimentdynamik der Küstengewässer, Änderungen der Küstenmorphologie und ihrer Vorhersage mit numerischen Modellen, in der Entwicklung neuer Messmethoden für die marine Umweltüberwachung und in der Mikroalgen-Biotechnologie. Die Ergebnissynthesen liefern konzeptionelle Beiträge für ein integriertes Küstenzonenmanagement.