Projektlaufzeit: Seit 1991

Hierbei werden zum Hochwasserstaupunkt die Parameter Salzgehalt, Temperatur, Secchi-Sichttiefe, Sestongehalt, anorganisch gelöste Nährsalze (NH4, NO2, NO3, PO4, SiO4) und Chlorophyll-a erfasst. Die 1991 begonnenen wöchentlichen (März - Oktober) bzw. 14-tägigen (November - Februar) Beprobungen an der Terminstation wurden ab 2001 durch Analysen der Gesamtkonzentration organisch gelösten Stickstoffs (DON) und Phosphors (DOP) ergänzt.

Im Jahresverlauf zeigt sich das für temperierte Breiten typische saisonale Muster mit hohen anorganischen Nährstoffgehalten und niedrigen Phytoplanktonkonzentrationen (als Chlorophyll-a) im Winter und entgegengesetzten Verhältnissen zur Wachstumsperiode. Den organisch gelösten Nährstoffverbindungen kann saisonal ein bedeutender Anteil am Gesamtpool gelöster Nährstoffe zukommen. 

Gang des gelösten anorganischen und organischen Stickstoffs (DIN, DON) an der Terminstation Büsum Mole
Gang des gelösten anorganischen und organischen Stickstoffs (DIN, DON) an der Terminstation Büsum Mole

Eine Fallstudie zur Repräsentanz der Terminstation Büsum Mole für die Gesamtheit der angrenzenden Meldorfer Bucht zeigte, dass die Punktmessungen an der Station die durchschnittlichen Verhältnisse in dem erweiterten Wattenmeerbereich für die meisten Parameter gut beschreiben. Alle Messungen lagen innerhalb der Standardabweichungen der räumlichen Mittelwerte. Die stärkste Abweichung wurde beim Ammonium beobachtet, was vermutlich auf lokale Einflüsse (Freisetzung aus Schlicksedimenten, lokale Süßwassereinträge) zurückzuführen ist.

Forschungsabteilung:

Koordination:

  • Dr. Karl-J. Hesse

Mitarbeiterinnen & Mitarbeiter:

  • Dr. Norbert Ladwig
  • TA Daniela Koch
  • Techniker Uwe Hansen